Faschingsdienstag 1945
Team
- Produktion: SprachBewegung e.V.
- Regie, Technik: Caroline Tajib-Schmeer
- Schauspiel, Gesang, Tanz, Musik: Lena Scholle, Sophie Wendt, Angie Plötz
- Ausstattung: Claudia Karpfinger
Im Jahr 1956 schreiben drei junge Frauen im niedersächsischen Bad Harzburg ihr Abitur. Sie schreiben sehr persönliche Texte über ihre Kindheit im Krieg, Nächte in Luftschutzkellern und das Erleben von Flucht und Vertreibung.
Im Jahr 2017 fallen Caroline Tajib-Schmeer diese Texte in die Hände – denn sie stammen von ihrer Mutter und deren Klassenkameradinnen. In dem daraus entstandenen Theaterstück lässt sie ihre 82-jährige Mutter in Filmaufnahmen zu Wort kommen, ebenso wie Jugendliche von heute, die mit der Zeitzeugin über ihre Erlebnisse im Dritten Reich sprechen.
Die mitwirkenden jungen Menschen haben fast alle Migrationshintergrund – Teile ihrer Familien leben noch heute in Kriegsgebieten und die Jugendlichen erzählen von ihren aktuellen Sorgen und Ängsten.
Sie und die drei Mädchen auf der Bühne nehmen das Publikum mit in ihre Gefühlswelt, von tieftraurig bis heiter-ausgelassen, und kreieren so ein vielschichtiges Bild, das von der Kriegs- und Nachkriegszeit bis ins Heute reicht.
Aufführung
12,00 Euro ermäßigt
4,00 Euro Teilhabe-Ticket
Weitere Informationen
Empfohlen ab Klassenstufe 9
Besonders geeignet für die Fächer Geschichte, Ethik, GRW/GK und Deutsch
Die Dauer der Vorstellung beträgt 70 Minuten.
Mehr Infos zur Produktion findet ihr auf der Website des SprachBewegung e.V.
Gefördert durch

Faschingsdienstag 1945 wird vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München gefördert.