Collage einer sitzenden Frau. Sie schaut zur Seite im Hintergrund sind Rosen und das Gesicht einer älteren Frau.

ROSE

theater

Mitwirkende

  • Schauspiel: Üke Schilling
  • Regie und Ausstattung: René Rothe
  • Dramaturgie: Dirk Strobel
  • Bühne und Licht: Dirk Wirzbicki
  • Foto: Dominik Weinmann

„Ich bin achtzig Jahre alt. Das ist unverzeihlich – und plötzlich ist das neue Jahrtausend da, und ich miefe unverkennbar nach dem letzten Jahrhundert, aber was soll ich machen?“

Rose sitzt Schiwa. Sie ist eine Überlebende des Holocaust. Sie trauert alleine und teilt mit uns ihre bemerkenswerte Lebensgeschichte, die sie auf diese Holzbank in ihrer kleinen Wohnung in Miami geführt hat. Sie erzählt von ihrer Kindheit im ukrainischen Schtetl, dem Warschauer Ghetto, dem Verlust der geliebten Menschen, der Fahrt auf der „Exodus“ und schließlich vom Neuanfang in den USA, den belebten Straßen von Atlantic City und den Salsa-schwangeren Nächten Miamis.

Und als wir schließlich erfahren, um wen Rose wirklich trauert, schließt sich der Bogen zum Heute und dem Nahostkonflikt in all seiner Komplexität.

Rose ist ein nuancenreiches, zutiefst menschliches Stück über Erinnerung, Trauer, Traumata und deren Bewältigung. Und doch ist dieser Monolog alles andere als nur bedrückend. Shermans Portrait dieser mutigen Frau besticht durch seine lebendigen Bilder, die überraschenden Wendungen und nicht zuletzt durch den unverwüstlichen jüdischen Humor.

Aufführung

  • 07.11.2026
  • 20:00 Uhr
Theatersaal
18,00 Euro
12,00 Euro ermäßigt
4,00 Euro Teilhabe-Ticket
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Weitere Informationen

Eine Produktion von René Rothe Management in Koproduktion mit dem Ensemble La Vie e.V., dem projekttheater dresden e.V. und dem ReplayTheater e.V., In Kooperation mit HATiKVA e.V.

Aufführungsrechte: Litag Theaterverlag München

Aus dem Englischen übersetzt von Maria Harpner und Anatol Preissler

Gefördert durch

Auf der linken Seite steht zwischen blauen und grünen Wellenlinien der Schriftzug: Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. in der Mitte ist das Landeswappen Sachsens in Grün abgebildet und darüber steht: Sachsen. Rechts steht in schwarzer Schrift: Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsens. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch die Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.

Bildmarke des Themenjahres TACHELES 2026 | Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen