Der Einschnitt
Mitwirkende
- basierend auf „L‘ablation“ von Tahar Ben Jelloun
- Deutsch von Christiane Kayser
- Für die Bühne bearbeitet von Eric Jacob unter Mitarbeit von René Rothe
- Regie: René Rothe
- Dramaturgie und Ausstattung: Eric Jacob
- Spiel: Moritz Dürr
- Produktionsassistenz: Mimi Cosmo Pohl
- Eine Kooperation mit: Ensemble La Vie e. V. , René Rothe Management und projekttheater dresden
Ein Plädoyer für das Leben und die Liebe
Ein Mitte 50-jähriger Mathematiker entscheidet sich nach der Krebsdiagnose aus Angst vor Metastasen und dem damit verbundenen Leiden für die vollständige Entfernung seiner Prostata.
Sein Arzt und Freund klärt ihn über die Folgen auf, dennoch trifft ihn die Realität hart: unkontrollierter Harnfluss in den ersten Monaten nach der OP, keinerlei Gefühl in seinem besten Stück. Er fühlt sich entmannt und allein, fällt in eine Depression. Ist ein Leben ohne Sexualität überhaupt noch lebenswert? Obwohl es fast jeden zweiten Mann über 60 trifft, wird Prostatakrebs kaum thematisiert.
Schonungslos und dabei doch lyrisch, intim und zugleich überpersonell wird hier über Demütigungen, Entscheidungen und Abschiede sowie „Entmännlichung“ gesprochen, und zugleich werden die Ängste und Schrecken geschildert, die mit solch einer Krebserkrankung und ihrer Behandlung verbunden sind. Die Story, eine autobiografische Geschichte, ist eine Provokation. Ein Plädoyer für das Leben und die Liebe.
Im Anschluss:
Podiumsdiskussion u. a. mit Schauspieler Moritz Dürr, Prof. Dr. Amir Hamza, dem Leitenden Chefarzt des Klinikums St. Georg, Dr. Lothar Eberhardt, der Prostatakrebs Selbsthilfegruppe Leipzig, sowie Moderator und Regisseur René Rothe.
Aufführung
Weitere Informationen
Dauer des Stücks: 60 Minuten ohne Pause
Dauer der Podiumsdiskussion: ungefähr 45 Minuten
© Gallimard
Piper Verlag GmbH, München vertreten durch Gustav Kiepenheuer Bühnenvertriebs-GmbH, Berlin
www.kiepenheuer-medien.de
Gefördert durch

Gefördert durch das Amt für Gesundheit und Prävention der Landeshauptstadt Dresden



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