Ich bin es müde, immer wieder kämpfen zu müssen.
Ich bin es müde, Kriege zu ertragen, auch die, von denen ich zwar nicht direkt, aber dann doch mindestens emotional betroffen bin.
Die Selbstverständlichkeit, die mittlerweile in den Angriffen und den Nachrichten über diese liegt, die Häufigkeit, macht müde und zehrt. Seit 4 Jahren (eigentlich schon viel länger) Krieg in der Ukraine, der letztlich nie ausgesetzte Krieg in der Levante, an den vielen Orten, über die kaum berichtet wird, der Angriff der USA auf Venezuela – die Gewöhnung daran will mir nicht gelingen.
Zum Glück. Denn nur was bewusst ist, kann bearbeitet werden, nur woran wir erinnern, bleibt Warnung, macht wach angesichts wiederkehrender Bedrohung.
Unsere Stücke im Februar sollen genau das sein: Erinnerungen, dass es nicht einfach Kriege sind zwischen Ländern, sondern dass es um Menschen geht, um deren Leben und Heimat.