Drei Personen stehen in einem Sonnenblumenfeld. Sie tragen weiße Kleidung und Blumenkränze auf dem Kopf. Eine Person in der Mitte hält einen großen, durchsichtigen gelben Regenschirm.
Drei Personen stehen in einem Sonnenblumenfeld. Sie tragen weiße Kleidung und Blumenkränze auf dem Kopf. Die Person in der Mitte hält einen großen gelben Regenschirm über sich.
Person mit Blumenkranz auf dem Kopf und heller Fleecejacke betrachtet eine Sonnenblume und berührt deren Blätter.
Zwei Personen mit Blumenkränzen auf dem Kopf heben im Freien die Arme nach oben, als ob sie etwas auffangen oder begrüßen.
Drei Personen in weißer Kleidung und mit Blumenkränzen sitzen auf einer kleinen weißen Bühnenkonstruktion in Form eines stilisierten Hauses. Um sie herum sitzen Zuschauerinnen und Zuschauer im Freien
Person mit Blumenkranz steht mit weit ausgebreiteten Armen vor einer weißen Bühnenkonstruktion in Form eines Hauses, von der lange blaue Bänder herabhängen. Weitere Personen mit Blumenkränzen sind im Hintergrund zu sehen

ANASTASIA – Auf der Spur völkischer Siedler*innen

theater

Team

  • mit Christina Berger, Maj-Britt Klenke, Jannik Mioducki
  • Livemusik & musikalische Leitung: Almut Lustig
  • Regie & Projektleitung: Fabian Rosonsky
  • Ausstattung: Sarah Methner
  • Dramaturgie: Jennifer Bischoff
  • Komposition: Matthias Erhard
  • Fachbeartung & Outside Eye: Andreas Speit
  • Kommunikation: Sandra Ellegiers
  • Assistenz: Yael Ostermeier
  • Fotos: Plakatmotiv Sarah Kralisch / Szenenfotos Anna Kolata

Deutschlandweit besiedeln die Anhänger*innen der Anastasia-Bewegung den ländlichen Raum. Ihr Lebensmodell lockt mit Naturverbundenheit und Spiritualität – jedoch entpuppt sich die Idylle schnell als Ort radikal rechter Weltanschauung mit Verbindungen zur Reichsbüger*innen- und Neonazi-Szene. Vorlage ihrer Blut-und-Boden-Ideologie ist eine russische Romanreihe rund um die geheimnisvolle Titelfigur Anastasia.

Ihre Vision: Menschen sollen sich auf „Familienlandsitzen“ im Einklang mit der Natur selbst versorgen. Sie glaubt an die heilende Kraft der Liebe und des eigenen Gartens genauso wie an Telekinese und kosmische Energien.

Unter dem Mantel „harmloser“ Esoterik entwickelt der Autor Wladimir Megre völkisches und rassistisches Gedankengut. Weltweit entstehen nach dem Konzept der Buchreihe „Familienlandsitze“ mit Ökolandbau. Einige der etwa 20 Projekte in Deutschland werden vom Verfassungsschutz inzwischen als „gesichert rechtsextrem“ eingestuft.

Anastasia– Auf der Spur völkischer Siedler*innen führt als dokumentarische Theaterreise hinter die Kulissen des sektenartigen Siedlerlebens. Drei Performer*innen und eine Livemusikerin zeichnen auf Grundlage von Recherchematerial und Interviews ein spielerisches, informatives und sinnliches Bild der Bewegung.

Aufführung

    Theatersaal
    18,00 €
    12,00 € ermäßigt

    4,00 € Teilhabeticket
    Tickets kaufen

    Weitere Informationen

    https://www.polyformers.de/anastasia

    Gefördert durch

    In Kooperation mit dem Theater unterm Dach (Berlin) und der Volksbühne am Kaulenberg (Halle).

    Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

         

    Sachsen-Anhalt

    Stadt Halle (Saale)

    Bezirksamt Pankow