Eine Frau sieht aus dem Fenster. Sie trägt eine Maske eines gealterten Gesichts.
Eine Frau sitzt an einem Cafétisch. Sie trägt die Maske eines gealterten Gesichts. Im Vordergrund sind Blumen.
Eine Frau sieht aus dem Fenster und winkt. Sie trägt eine Maske eines gealterten Gesichts.
Eine Frau steht auf der Straße. Sie trägt Kleidung mit Leopardenmuster. Sie trägt eine Maske von einem gealterten Gesicht.

bleib, bis morgen

theater

Team

  • Performance, Konzept, Text: Leah Wewoda
  • Regie, Außenblick, Co-Konzeption: Nicole Erbe
  • Maskenbau, Bühnenraum, Co-Konzeption: Frieda Kirch
  • Dramaturgische Unterstützung: Nora Holinski
  • Szenographische Unterstützung: Camille Teresita Daur
  • Komposition und Geräusche, Loopstation: Staeff Günther
  • Des weiteren an der Produktion beteiligt: Magdalena Kolar, Christine Zeides

Das Altern im Selbstversuch

„Kann das Alter mehr, als Angst machen – nämlich zum Träumen und Hoffen verführen? Und weil niemand weiß, wer ich im Alter sein werde, begleite ich mich eben selbst auf der Bühne, solange ich das kann. Jetzt! Je jünger, desto besser. Das Alter ertasten, begreifen – im Selbstversuch.“

Die jauchzenden ebenso wie die betrübten Geschichten eines Lebens bleiben ins Gesicht geschrieben, werden gesammelt im Archiv des Körpers. Welche Spuren zeichnet es, das Alter? Geht es auf dem Zeitstrahl des Lebens vorwärts, rückwärts oder seitwärts? Und mit welchem Tempo?

Eben noch fragt die Verkäuferin beim Kauf einer Packung Mon Chéri nach dem Ausweis und einen Moment später sagt die Apothekerin: “Welche Medikamente nehmen Sie sonst noch?”

Welche ersten Male kommen noch, wenn die ersten ersten Male bereits gelebt sind? Deckt sich das, was die Gesellschaft einem jungen Körper zuschreibt, mit dem Erleben einer Spielerin, die den Hauch des Alters stellenweise spürt, aber noch als jung gelesen wird?

In der Solo-Performance „bleib bis morgen“ spürt Leah Wewoda über das Spiel mit einer Maske – ihrem Alter Ego im wörtlichen Sinn – nach, wie sich das Alter(n) im Körper einer jungen Frau anfühlt. Zwischen Verwandlung und Projektion begegnet sie dem Alter als körperliche Erfahrung und gesellschaftliche Zuschreibung.

Eine performative Forschung im Spannungsfeld des gelebten Lebens, in dem sich gleichermaßen Grenzen wie Möglichkeiten auftun und das Alter weniger als Gewissheit denn als Einladung zur Vorstellungskraft erscheint.

Aufführung

    Theatersaal
    12,00 Euro
    8,00 Euro ermäßigt
    4,00 Euro Teilhabe-Ticket
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    Weitere Informationen

    Hinweis: kurze Vorstellung

    Dauer. 35 Minuten

    Gefördert durch

    Förderlogo der Landeshauptstadt Dresden, Text: Gefördert durch die Landeshauptstadt Dresden