Ein Mann mit Brille im grauen Anzug und blauen Hemd steht auf einer Theaterbühne. Hinter ihm befinden sich ein roter Sessel und eine weiße Stehlampe.
Ein Mann mit Brille im grauen Anzug sitzt auf einem roten Sessel auf der Theaterbühne. Neben ihm steht eine weiße Bogenlampe, rechts im Hintergrund hängt ein heller Mantel an einer Garderobe.
Ein Mann im grauen Anzug steht auf einer Theaterbühne und stützt sich auf eine Holzstuhllehne. Um ihn herum stehen mehrere Stühle und verschiedene Lampen, die eine wohnzimmerähnliche Atmosphäre erzeugen.
Ein Mann im grauen Anzug sitzt auf einem Stuhl auf einer Theaterbühne. Um ihn herum stehen mehrere Lampen und Stühle, die als Bühnenbild arrangiert sind.
Ein Mann mit Brille im grauen Anzug steht auf einer Theaterbühne. Er hat sich eine große grau karierte Decke über den Kopf gelegt und hält die Hände vor der Brust in einer Geste des Dankes oder Gebets. Im Hintergrund ist eine Stehlampe zu sehen.
Ein Mann im grauen Anzug mit Brille steht auf einer Theaterbühne. Er hebt die Arme fragend zur Seite. Um ihn herum stehen Stühle, Stehlampen, ein Tisch mit weißer Tischdecke, einer Flasche Wein und einem Glas. Im Vordergrund sind Lilienblüten zu sehen.

Der Einschnitt

theater

Mitwirkende

  • basierend auf „L‘ablation“ von Tahar Ben Jelloun
  • Deutsch von Christiane Kayser
  • Für die Bühne bearbeitet von Eric Jacob unter Mitarbeit von René Rothe
  • Regie: René Rothe
  • Dramaturgie und Ausstattung: Eric Jacob
  • Spiel: Moritz Dürr
  • Produktionsassistenz: Mimi Cosmo Pohl
  • Eine Kooperation mit: Ensemble La Vie e. V. , René Rothe Management und projekttheater dresden

Ein Plädoyer für das Leben und die Liebe

Ein Mitte 50-jähriger Mathematiker entscheidet sich nach der Krebsdiagnose aus Angst vor Metastasen und dem damit verbundenen Leiden für die vollständige Entfernung seiner Prostata.

Sein Arzt und Freund klärt ihn über die Folgen auf, dennoch trifft ihn die Realität hart: unkontrollierter Harnfluss in den ersten Monaten nach der OP, keinerlei Gefühl in seinem besten Stück. Er fühlt sich entmannt und allein, fällt in eine Depression. Ist ein Leben ohne Sexualität überhaupt noch lebenswert? Obwohl es fast jeden zweiten Mann über 60 trifft, wird Prostatakrebs kaum thematisiert.

Schonungslos und dabei doch lyrisch, intim und zugleich überpersonell wird hier über Demütigungen, Entscheidungen und Abschiede sowie „Entmännlichung“ gesprochen, und zugleich werden die Ängste und Schrecken geschildert, die mit solch einer Krebserkrankung und ihrer Behandlung verbunden sind. Die Story, eine autobiografische Geschichte, ist eine Provokation. Ein Plädoyer für das Leben und die Liebe.

Im Anschluss:

Podiumsdiskussion u. a. mit Schauspieler Moritz Dürr, Prof. Dr. Amir Hamza, dem Leitenden Chefarzt des Klinikums St. Georg, Dr. Lothar Eberhardt, der Prostatakrebs Selbsthilfegruppe Leipzig, sowie Moderator und Regisseur René Rothe.

Aufführung

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    Weitere Informationen

    Dauer des Stücks: 60 Minuten ohne Pause

    Dauer der Podiumsdiskussion: ungefähr 45 Minuten

    © Gallimard

    Piper Verlag GmbH, München vertreten durch Gustav Kiepenheuer Bühnenvertriebs-GmbH, Berlin
    www.kiepenheuer-medien.de

    Gefördert durch

    Auf der linken Seite steht zwischen blauen und grünen Wellenlinien der Schriftzug: Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. in der Mitte ist das Landeswappen Sachsens in Grün abgebildet und darüber steht: Sachsen. Rechts steht in schwarzer Schrift: Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsens. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch die Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.

    Gefördert durch das Amt für Gesundheit und Prävention der Landeshauptstadt Dresden

    Förderlogo der Landeshauptstadt Dresden, Text: Gefördert durch die Landeshauptstadt Dresden

    Wir danken Porsche Leipzig!

    Logo des Ensemble La Vie. Ausschnitt einer stilisierten Ziegelwand in schwarz-weiß. Davor in roter Schrift: Ensemble La Vie