Die Fremdin
Team
- Text und Regie: Rahma Ben Fredj
- Fotos: Ulrich Olunczek
Ein Theaterstück über Freiheit. Kunst. Widerstand.
In einer Welt, in der sich die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit, zwischen Heimat und Exil vermischen, entfaltet sich die Geschichte von Laila: einem Mädchen, das für ihr Recht kämpft: zu tanzen, zu träumen, zu sein.
Wir beginnen im Herzen eines Landes, das seinen Töchtern keine Flügel schenkt, wo Träume erdrückt und Ambitionen im Namen von Tradition und Gehorsam gegeißelt werden.
Dort, im Schatten ihres Hauses, lodert in Laila ein Feuer, das nicht zu löschen ist.
Sie träumt trotz der stummen Wände und dem Schweigen ihrer Mutter bis sie explodiert in einem Tanz ohne Kontrolle, in einem Leben ohne Fesseln. Und dann fällt die Entscheidung: zu gehen.
Doch das Fremdsein bringt nicht immer Sicherheit.
Im „Land des Asyls“ prallt Laila gegen Mauern aus Bürokratie, gegen Nichtanerkennung, gegen die Abwertung ihrer Träume bis der Mensch zu einer „abgelehnten Akte“ wird.
Trotz aller Brüche tanzt Laila weiter selbst auf den Blättern der Ablehnung, im Dunkeln, im Traum.
Es ist nicht nur die Geschichte eines Mädchens, sondern die Geschichte aller, denen das Recht auf Ausdruck genommen wurde aller, die ihre Heimat verließen, nur um auf dem Papier fremd zu bleiben.
Zwischen Schmerz und Hoffnung offenbart sich der letzte Tanz kein Entkommen, sondern eine Identität, die sich neu schreibt.
Eine Einladung zu träumen… zu tanzen… zu sein.
Aufführung
12,00 € ermäßigt
4,00 € Teilhabeticket
Weitere Informationen
Mehr Informationen zur Künstlerin: Website
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