Eine Frau steht mit zur Seite erhobenen Armen und blickt in die Ferne. In der rechten erhobenen Hand hält sie einen gefalteten Papierflieger.
Eine Frau sitzt vor der Projektion eines historischen schwarz-weiß Fotos. Sie sitzt mit dem Rücken zum Foto und blickt geradeaus in die Kamera. Das Foto zeigt das Porträt eines Mannes im mittleren Alter. Er trägt eine Uniform.
Das Foto zeigt drei Frauen, die miteinander reden und lachen. Sie sitzen auf Stühlen nebeneinander. Die Frau links liegt mit dem Rücken auf dem Stuhl und mit dem Kopf auf dem Schoß der Frau daneben. Die liegende Frau schreibt in ein blaues Schulheft.

Faschingsdienstag 1945

theater

Team

  • Produktion: SprachBewegung e.V.
  • Regie, Technik: Caroline Tajib-Schmeer
  • Schauspiel, Gesang, Tanz, Musik: Lena Scholle, Sophie Wendt, Angie Plötz
  • Ausstattung: Claudia Karpfinger

Wir möchten Sie herzlich einladen, mit Ihrer Klasse an dieser besonderen Auseinandersetzung mit deutscher Zeitgeschichte teilzunehmen.

Das Stück

Die Inszenierung erzählt die Geschichte der Mutter der Regisseurin, die als Kind den Zweiten Weltkrieg, die Bombardierung Dresdens und die anschließende Flucht nach West-Berlin erlebt hat. Drei Schauspielerinnen führen das Publikum zurück in das Jahr 1945 und öffnen einen Blick in den Alltag jugendlicher Zeitzeuginnen.

Ziel

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie wir heute erinnern und welche Bedeutung Demokratie für die junge Generation hat. Die Produktion ermutigt dazu, eigene Gedanken zu formulieren, unsere Geschichte zu reflektieren und möglicherweise Parallelen zu gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart zu erkennen.

Methodischer Zugang

Die Aufführung verbindet dokumentarisches Material, persönliche Erinnerungen und Filmeinblendungen von Zeitzeugen und heutigen Jugendlichen zu einem dichten, emotionalen Erzählraum. Über Schreibhefte, die während der Vorstellung genutzt werden, halten die Schülerinnen und Schüler ihre Gedanken fest und verarbeiten das Gesehene im anschließenden Austausch weiter.

Zusätzliches Angebot: Schreibwerkstatt

Für interessierte Klassen bieten Lena Scholle (Gründerin des SprachBewegung e. V.) und Caroline Tajib-Schmeer (Regisseurin) im Anschluss an die Vorstellung eine moderierte Schreibwerkstatt an. Mit den Methoden des „Kreativen Schreibens“ vertiefen die Teilnehmenden ihre Eindrücke, setzen sich intensiv mit Erinnerungskultur auseinander und formulieren eigene Gedanken zu Geschichte und Gegenwart.

Die Schreibwerkstatt findet in einer Gruppengröße von maximal 20 Teilnehmenden inklusive Lehrkräften statt; auch die Lehrkräfte schreiben und reflektieren aktiv mit. Die Dauer beträgt 90 Minuten.

Aufführung

    Theatersaal
    Vormittags ausverkauft!
    Jetzt Tickets für 06.02., 20:00 Uhr buchen.
    (siehe Spielplan)

    Weitere Informationen

    Empfohlen ab Klassenstufe 9

    Besonders geeignet für die Fächer Geschichte, Ethik, GRW/GK und Deutsch

    Die Dauer der Vorstellung beträgt 70 Minuten.

    Mehr Infos zur Produktion findet ihr auf der Website des SprachBewegung e.V.

     

     

    Gefördert durch

    Faschingsdienstag 1945 wird vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München gefördert.